Ein Wort in eigener Sache: über unseren Ansatz zur Trauerverarbeitung

Trauer ist keine Krankheit sondern ein natürlicher Prozess. Er wird ganz unterschiedlich erlebt und gestaltet. Eine Trauerreise ist eine gute Möglichkeit zur Trauerverarbeitung. Wichtig in der Trauerverarbeitung ist es, den Verlust zu akzeptieren und die Gefühle der Trauer zuzulassen. Dabei kann Ihnen der Erfahrungsaustausch mit Menschen in ähnlichen Lebenssituationen helfen.
Es gibt viele verschiedene Modelle zur Trauerverarbeitung. Diese Modelle benennen häufig unterschiedliche Phasen oder auch Aufgaben.
Eines ist das Phasenmodell von William Worden, es benennt Aufgaben. (Quelle: Worden, W. (2011), Beratung und Therapie in Trauerfällen. Ein Handbuch. Bern: Huber.) Hiernach befindet man sich selten in einer Aufgabe, sondern schwankt auch hin und her. Wir finden dass diese Phasen sehr gut das Gefühlschaos wiedergeben, in dem man sich als Trauernder befinden kann:
1) Den Verlust als Realität akzeptieren.
2) Den Schmerz verarbeiten.
3) Sich an einer Welt ohne den Verlust anpassen.
4) Für den Verlust einen Platz finden, der es erlaubt, sich an diesen zu erinnern.
Viele Trauerreisenden sind verwundert über die häufigen Gefühlsschwankungen, die ein Verlust verursachen kann. Doch auch diese Schwankungen sind normal.
Preise
Diese besondere Reisen, die speziell auf den Bedarf trauernde Menschen abgestimmt wurden, können mit einer etwas höheren Investition verbunden sein als übliche Pauschal- Urlaubsreisen. Dies liegt an der zusätzlichen Betreuung durch zwei qualifizierte Trauerbegleiter. Auch die geringe Gruppengröße beeinflusst den gesamten Reisepreis der Trauerreise.